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Braunkohlebriketts

Deutschland ist arm an Rohstoffen, einzige Ausnahme - Braunkohle. Sie gehört deshalb zu den klassischen und traditionellen Festbrennstoffen. Braunkohle findet zum Beispiel Verwendung in Automatiköfen, Kochherden oder Einzelöfen. Seit den 80er Jahren erleben die Braunkohlenbriketts wieder einen Aufschwung. Verantwortlich dafür ist der anhaltende Trend zu modernen Kachelöfen oder Kaminöfen. Man kann dabei diesen Festbrennstoff separat oder gemischt mit Holz verwenden. Dieser ideale Brennstoff für lange Kaminabende sorgt zudem für eine romantische Atmosphäre und behagliche Wärme. Dabei liegt der Heizwert von einem Kilogramm Braunkohle bei 6,0 kWh.

Das bedeutet rein rechnerisch, dass man mit einer Tonne Braunkohlenbriketts einen Heizwert von 6000 kWh erzielt. Dabei entspricht der Preis für diese Menge derzeit bei etwa 180 Euro.

Der Kohleofen steht heute zwischen Vergangenheit und Zukunft. Aus einigen Wohnzimmern wird gerade der letzte Ofen wegsaniert, da erlebt er gleichzeitig ein glorreiches Comeback in Neubauten oder bei Modernisierungen. Der Ofen steht genau dort, wo die Wärme auch gebraucht wird und verbreitet angenehme Behaglichkeit.

Dabei entstehen Heizkosten, die nur ein Drittel von beispielsweise fern beheizten Wohnungen betragen.

Natürlich muss der Brennstoff in die Wohnung transportiert, dort gegebenenfalls gelagert und die Asche entsorgt werden. Das ist zwar nicht jedermanns Sache, doch sprechen die geringeren Heizkosten zum einen und die Behaglichkeit zum anderen schon für diesen fossilen Brennstoff. Geologen schätzen die heimischen Braunkohlevorkommen auf etwa 77 Milliarden Tonnen. Diese Menge würde ausreichen, um die heutige Förderung noch einige Jahrhunderte fortzusetzen. Damit bietet Braunkohle eine sichere Energiereserve für die Zukunft.

Grob gesagt besteht unsere Braunkohle aus 55% Wasser, 5% Asche und 40% aus Reinkohle. Die wasser- und aschefreie Rohkohle besteht dabei zu ca. zwei Dritteln aus Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Durch diesen hohen Wasseranteil hat Braunkohle im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen einen relativ geringen Heizwert. Neben diesem Aspekt ist bei der Verwendung von Kohle ebenfalls noch der Asche- und Schwefelgehalt relevant. In unserer Zeit werden ungefähr 90% der geförderten Braunkohle in Kraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt, die mit entsprechenden Filtern zur Rauchgaswäsche ausgestattet sind. Trotzdem ist Braunkohle und deren wirtschaftliche Nutzung erheblich an der klimatischen Veränderung beteiligt. Braunkohle setzt gegenüber anderen fossilen Brennstoffen doppelt soviel CO2 frei.

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