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Erdgas als Treibstoff für Autos

Neben der Verwendung als Brennstoff für Heizungen wird Erdgas seit etwa 1995 auch als Treibstoff in Fahrzeugen verwendet. Bereits im Jahr 2007 gab es einige hundert Erdgastankstellen und über 60.000 erdgasbetriebene Fahrzeuge.

Tankvorgang mit Erdgas Ein Vorteil erdgasbetriebener Fahrzeuge liegt in der saubereren Verbrennung gegenüber den Flüssigkraftstoffen wie Diesel oder Benzin. Auch ist die benötigte Menge geringer, da Erdgas einen höheren Brennwert hat. Dies wird jedoch durch den höheren Aufwand und höhere Umweltbelastungen bei der Förderung, der Verarbeitung und beim Transport nahezu wieder ausgeglichen.

Der eigentliche Vorteil jedoch liegt zumindest in Deutschland in der steuerlichen Förderung. Unsere Bundesregierung hat den Steueranteil auf Erdgas bis zum Ende 2018 soweit gesenkt, dass (bezogen auf die enthaltene Energiemenge) das Tanken mit Erdgas rund 50-60 Cent günstiger ist, als jenes mit Diesel oder Benzin.

KFZ-Umrüstung auf Erdgas

Um sein Fahrzeug mit Erdgas betanken zu können, ist in der Regel eine Umrüstung nötig. Diese ist allerdings oft recht teuer und kompliziert. Mit 3000 bis 5000 Euro sollte man hier je nach Modell und Marke rechnen. Hinzu kommt, dass der Erdgastank zumeist im oder halb unter dem Kofferraum montiert wird, so dass sich dieser in fast allen Fällen verkleinert. Nach rund 100.000 km Fahrleistung hat man diese Kosten jedoch wieder eingespart. Wer hingegen nur wenig fährt, zahlt am Ende nicht nur finanziell drauf. Auch die im Moment noch spärlich gesähten Erdgas-Tankstellen lassen sich nicht immer leicht finden. Auch ist der ökologische Vorteil zwar vorhanden, aber nicht sonderlich groß.

Anders sieht es da schon bei den serienmäßigen Hybrid-Fahrzeugen aus, die sowohl herkömmlichen Sprit, als auch Flüssigerdgas tanken können. Hier ist der Aufpreis für den Zwitter deutlich geringer und es lohnt sich ein prüfender Blick in die Kalkulation.

So entsteht Erdgas
Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, entsteht also aus organischen Stoffen und Lebewesen.
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