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Richtiges Lüften hilft Energie sparen

Frische Luft ist gesund. Das ist nichts Neues und gerade für ein gesundes Wohnklima ist die Zufuhr sauerstoffangereicherter Luft unabdingbar. Aber Vorsicht beim Lüften! Gerade während der Heizperiode kann Lüften nicht nur gut sondern auch richtig teuer sein.

Kurzes Stoßlüften mit viel frischer Luft Während im Sommer gern einmal alle Fenster der eigenen vier Wände geöffnet werden um Hitze und schwüle Luft aus den Räumen zu bekommen, muss in der Heizperiode doch überlegter an das Thema herangegangen werden.

Absolut tabu ist während der kühleren Jahreszeiten das so genannte Dauerlüften. Dabei werden die Fenster meist mit der Kippfunktion über lange Zeit einen Spalt geöffnet. Damit kann zwar immer frische Außenluft in den Raum kommen, dafür wird aber auch teure Heizenergie regelrecht zum Fenster hinaus geworfen. In den Zeiten ständig steigender Energiekosten wird hier im wahrsten Sinne des Wortes Geld zum Fenster hinaus geworfen.

Wer in der Heizperiode richtig lüften will, muß einige Dinge beachten. Bevorzugt wird die so genannte Stoßlüftung. Das heißt, die Fenster werden so weit wie möglich geöffnet, möglicherweise auch kurz Durchzug hergestellt. Zuvor sollten jedoch die Heizkörperventile zugedreht werden, um nicht die Außenluft zu heizen. Nach fünf bis zehn Minuten soll das Stoßlüften beendet werden, um die Räume nicht zu sehr auskühlen zu lassen. Dann kann auch wieder geheizt werden. Dieser Vorgang kann mehrmals täglich, je nach Bedarf, wiederholt werden.

Dem Schimmel vorbeugen

Wer meint, in der Heizperiode bleiben die Fenster zu, der tut sich selbst und auch dem Heizverhalten keinen Gefallen. Schlechte Luft ist meist auch feuchtere Luft und die ist schwerer zu erhitzen und sorgt außerdem auch für Schimmel an Wänden und Möbelrückseiten. Vom schlechten Geruch einmal abgesehen. Über 20 Prozent der Wohnungen in Deutschland sind von Schimmel befallen, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Universität Jena. Schimmel in Gebäuden ist nicht nur schädlich für die Bausubstanz, sondern kann besonders in Wohnräumen auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Die Pilze fühlen sich vor allem in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Luftzirkulation wohl.

Besonders wichtig ist das Lüften bei energetisch sanierten Altbauten und Neubauten im Niedrigenergie- oder Passivhausstandard. Diese sind heute so gut gedämmt, dass der Luftaustausch allein durch Fugen und Ritzen nicht mehr ausreichend ist.

[Foto: VELUX Deutschland GmbH]

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